Traumaambulanz

Die Bearbeitung von Anträgen auf Leistungen der Sozialen Entschädigung kann mehrere Monate dauern. In Traumaambulanzen finden Menschen, die ein traumatisierendes Erlebnis hatten, schnelle Hilfe durch Beratung und Unterstützung.

Traumaambulanzen zählen zu den sogenannten Schnellen Hilfen des Sozialen Entschädigungsrechts. Menschen, die ein traumatisierendes Erlebnis hatten, erhalten dort schnelle psychotherapeutische Beratung und Unterstützung. Ziel ist es, das Entstehen oder die Verstetigung einer psychischen Gesundheitsstörung zu verhindern. Traumaambulanzen stehen sowohl Betroffenen als auch Angehörigen, Hinterbliebenen und Nahestehenden offen. Die ersten beiden Sitzungen können ohne einen Antrag oder die Erfüllung von Voraussetzungen in Anspruch genommen werden. 

Kontakt zu den Traumaambulanzen aufnehmen

Eine Übersicht über die bundesweit vorhandenen Traumaambulanzen bietet das Projekt „HilfT“. Hier kann über die Postleitzahl nach einer Traumaambulanz in der Nähe gesucht werden.

Projekt HilfT: Übersicht der bundesweiten Traumaambulanzen

Medien und Arbeitshilfen

Zwei Männer sitzen sich gegenüber. Der eine trägt ein blaues Hemd und eine schwarze Brille und macht sich Notizen.
Medien

Die Arbeit von Traumaambulanzen

Schnell und unbüro­kratisch Hilfe leisten: Das ist die Auf­gabe von Trauma­ambulanzen. In diesem Film erfahren Sie, wie Trauma­am­bulan­zen arbeiten und wie die Leis­tungen in An­spruch genommen werden können.

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