Servus liebe Gemeinde,
eine Kollege hat mich um Rat gebeten bei folgenden Sachverhalt:
GdB 50
seit 15 Jahren zuverlässiger Sachbearbeiter im Sg X.
Die Sachgebietsleiterin Sg. X möchte den Kollegen für 3 Monate intern auf eine andere Stelle setzen, da dort eine Arbeitsüberlastung wegen langzeiterkrankten Personal vorhanden ist.
Der Kollege möchte kein großes Aufsehen machen, da im das gute Klima im Sachgebiet wichtig ist und möchte sich mit der Vorgesetzten nicht verscherzen.
SchwBVertr. ist offiziell nicht informiert. Mein Kollege möchte nur einen Rat, wie er ggf. eine befristete Umsetzung verhindern kann. Eine behinderungsbedingte Einschränkung liegt an beiden Arbeitsplätzen nicht vor.
Der Kollege hat zudem Angst, dass er nach 3 Monaten weiter umgesetzt bleibt. Ich habe ihn hierzu geraten, die Umsetzung schriftlich bestätigen zu lassen.
Zudem habe ich entsprechend auf die Inklusionsrichtlinien hingewiesen.
Meine Frage:
Was kann ich dem Kollegen noch raten?
Danke für eure Rückmeldung und schönen Gruß
J. Freitag
befristete Umsetzung im Sachgebiet
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albarracin
- Beiträge: 238
- Registriert: Freitag 21. Januar 2022, 08:47
Re: befristete Umsetzung im Sachgebiet
Hallo,
wenn es keine behinderungsbedingten Gründe gibt, dann lässt sich gegen eine befristete Versetzung zur Krankheitsvertretung wohl nicht argumentieren.
Die Konditionen (Aushilfe, Dauer, Rückkehr an den alten Arbeitsplatz) lassen sich problemlos rechtssicher regeln.
Und natürlich muss auch in diesem Fall die SBV rechtzeitig und umfassend vorher informiert werden.
wenn es keine behinderungsbedingten Gründe gibt, dann lässt sich gegen eine befristete Versetzung zur Krankheitsvertretung wohl nicht argumentieren.
Die Konditionen (Aushilfe, Dauer, Rückkehr an den alten Arbeitsplatz) lassen sich problemlos rechtssicher regeln.
Und natürlich muss auch in diesem Fall die SBV rechtzeitig und umfassend vorher informiert werden.
&tschüß
Wolfgang
Wolfgang